Große Hunde

Hier sehen Sie unsere XL Bewohner.


Abbas ist 12/2015 geboren und kam ins Tierheim da die Gemeine ihnen Haltern dies auferlegt hat. Er hat als Welpe schon im Freien leben müssen ohne Schutzhütte bis die Auflage kam die Haltung zu verbessern, seit dem gingen unzählige Anzeigen wegen Ruhestörung ein wenn er alleine gelassen bellte. Er ist mit Hündinnen verträglich, kann Sitz und Platz, kennt das Fahren im Auto, hat Angst vor Gewitter und Wasser und sucht ruhige, konsequente Menschen, die ihn erziehen.


Ada – Riesenschnauzerhündin - *1/2010 – 65cm

Ada kam über die SOS Schnauzer-Nothilfe zu uns, aus schlechter Haltung, sie wurde schon mehrfach weitergereicht. Nach einigen Tagen im Tierheim hat sie sich gut integriert und erwies sich als eine folgsame und leicht zu händelnde Hündin. Bei anderen Hunden ist sie wählerisch, sie mag nur große Rüden. Kleine Hunde machen sie nervös, sie mag so ein Durcheinander nicht. Neben einem ruhigen Rüden oder als Einzelhund wäre sie ideal. Sie ist eine liebe und friedliche Hündin, die sich nichts mehr wünscht als ein dauerhaftes liebevolles Zuhause, wo sie zur Ruhe kommt, Fürsorge erfährt und ein glückliches Hundeleben führen darf. Ruhiger Rüde ist für sie in Ordnung ansonsten mag sie Artgenossen nicht allzu gerne.

Ada ist noch in Ungarn und kann im Oktober nach Heilbronn kommen sofern sich Interessenten melden

Akai (Mond) wurde in Gundelsheim ausgesetzt aufgefunden und ist ein Kangal-Rüde, ca 2008 geboren. Akai ist bei fremden Personen meist etwas grummelig, von seinen Bezugspersonen lässt er sich aber fast alles gefallen. Nur ein richtiger Kampfschmuser wird er wohl nicht mehr werden. Bei Akai ist der Grundgehorsam vorhanden, und die Leinenführigkeit ist recht gut. Bei Unbekannten lotet er zu Beginn erst mal die Grenzen frisch aus. Daher benötigt Akai einen ruhigen und souveränen Führer, der ihm konsequent seine Grenzen aufweist und klare Ansagen gibt. Fremde Hunde findet Akai meist doof, vor allem wenn sie ihm zu nahe kommen, oder selber dominant sind. Hunde die er kennt, oder die mit Leuten unterwegs sind die er kennt, werden toleriert.  Er ist mit Hündinnen wie auch großen Rüden gut verträglich. Seinen Menschen ist er treu ergeben, sein Futter lässt er sich nicht wegnehmen.  Akai sucht ein eingezäuntes Zuhause, das er bewachen darf, im Tierheim verteidigt er seinen Auslauf, man sollte nicht hinein fassen

Herdenschutzhunde sind aufgrund ihrer selbstbewussten und eigenständigen Art keine Anfängerhunde, sondern sollten grundsätzlich nur in verantwortungsvolle Hände, zu Leuten, die entsprechend Platz und Ahnung von diesen Hunden haben. Herdenschutzhunde sind faszinierende Hunde, aber sehr eigenwillig und schwierig zu erziehen. Sie sind treu und anhänglich, zeigen jedoch nie den die Art Gehorsam, den bspw. ein gut erzogener Schäferhund zeigt. Man geht mit ihnen eher eine Art Partnerschaft auf gegenseitigem Respekt ein. Wer sich mit den Eigenarten vertraut macht und die gewissen Einschränkungen, die man möglicherweise bei der Haltung eines solchen Hundes in Kauf nehmen muss beachtet, hat einen Freund fürs Leben.

 


Susy und ihr Partner Alton wurden durch die Polizei eingefangen, da ihr Besitzer verzogen war, sie alleine das Grundstück bewachen sollten dort aber immer wieder ausgerissen sind. Alton geht auf alle Besucher freundlich zu, wedelt und liebt es gestreichelt zu werden udn gibt feuchte Küsschen. Auf seinem Gelände wacht er udn meldet Fremde an. Susy ist etwas zurückhaltender als Alton aber auch sehr freundlich und sehr anhänglich.
Mit anderen Hunden kommen sie nicht aus, beide akzeptieren nur sich gegenseitig.

Aslans Besitzer können ihn momentan nicht versorgen und so wurde er zusammen mit Amy im Tierheim untergebracht.

Amy und Aslan sind beide drei Jahre alt und im Tierheim, da ihre Besitzer sich in der nächsten Zeit nicht um sie kümmern können. Amy ist lieb, aktiv und sehr menschenbezogen. Sie wurde am 24/5 im Tierheim kastriert.

Aslan ist ein riesiger, sehr hochbeiniger, schmaler Kangalrüde, der sehr an Amy hängt, nach anfänglichem Ziehen gut an der Leine läuft und klare Anweisungen der Gassigeher ohne Probleme befolgt. Für die beiden suchen wir – auch getrennt voneinander – ein schönes artgerechtes Zuhause.


Bobby wurde abgegeben, da er keinen Besuch mehr in die Wohnung lassen wollte. Seit Vater ist Kaukaser, die Mutter ein Kaukaser Berner Sennen Mix. Bobby kennt das Fahren im Auto, geht Fuß, kennt Pfote geben und tot stellen und beschützt an der Leine abends, tagsüber freut er sich an allen Menschen. Bobby verteidigt sein Futter nicht, er hat es gelernt erst nach Erlaubnis an den Napf zu gehen. Er mag Hündinnen, bei Rüden ist er recht kritisch, Kinder haben im Haushalt nicht gelebt. Bobby macht gerne Suchspiele und spielt Ball, den er nach mehrmaligen Aufforderungen auch wieder zurückgibt. Er wurde mit rohem Fleisch, Karotten und Reis sowie Trockenfutter gefüttert. Nachdem sein Frauchen weggezogen ist war der Rest der Familie mit ihm überfordert, zuletzt ließ er auch den Bruder nicht mehr ins Haus und hätte gebissen.
Er badet gerne, an den Pfoten anfassen lassen möchte er sich nicht.

Cesur lebte bislang tagsüber im Garten, ab dem Nachmittag war er im Haus. Er ist lieb beim Tierarzt, zieht etwas an der Leine und hatte Kontakt zu anderen Hunden und hat mit diesen bis auf wenige Ausnahmen bei Rüden immer gerne gespielt. Cesur ist eher ein vorsichtiger Rüde. Er fährt gerne im Auto mit, ist es gewohnt neben Inlinern Gassi zugehen, spielt gerne und lässt Besuch nach Kennenlernen problemlos ins Haus, Erst jetzt nach der Geburt des Babys hat er angefangen einen leichten Beschützerinstikt zu zeigen. Wasser mag er nicht gerne und Vögel jagt er.

Herdenschutzhunde sind aufgrund ihrer selbstbewussten und eigenständigen Art keine Anfängerhunde, sondern sollten grundsätzlich nur in verantwortungsvolle Hände, zu Leuten, die entsprechend Platz und Ahnung von diesen Hunden haben. Herdenschutzhunde sind faszinierende Hunde, aber sehr eigenwillig und schwierig zu erziehen. Sie sind treu und anhänglich, zeigen jedoch nie den die Art Gehorsam, den bspw. ein gut erzogener Schäferhund zeigt. Man geht mit ihnen eher eine Art Partnerschaft auf gegenseitigem Respekt ein. Wer sich mit den Eigenarten vertraut macht und die gewissen Einschränkungen, die man möglicherweise bei der Haltung eines solchen Hundes in Kauf nehmen muss beachtet, hat einen Freund fürs Leben.

 


Drago kam ein Mal als Fundhund ins Tierheim, wurde wieder abgeholt und wurde danach unter einer Hecke im Weinberg gefunden und nicht wieder geholt. Drago ist ein starker Rüde, der schnell aufdreht allerdings mit seinem Spielzeug von Reizen gut abgelenkt werden kann. Bei anderen Hunden reagiert er an der Leine  recht unhöflich, der Auslauf teilt er sich mit einer großen Hündin, was so lange gut geht solange er nicht seine Bezugspersonen sieht, dann wird er eifersüchtig und schnappt die Hündin aufgeregt weg von der Türe. Er ist bei seinen Menschen lieb und verschmust, es gibt aber auch Personen, die er nicht mag, hier ist Vorsicht geboten

 


Felix kam aus Nágocs zu uns. Anwohner hatten uns telefonisch benachrichtigt, dass auf ihrem Nachbargrundstück ein Hund lebt, der völlig entkräftet und bis auf die Knochen abgemagert ist. Wir haben einen örtlichen Tierarzt, der uns schon mehrfach geholfen hat, dorthin gebeten und er informierte uns sofort, dass der Hund dringend Hilfe braucht. Vor ein paar Monaten habe er ihn geimpft, damals war er mit 30-40 Kilo ein gesundes Tier, nun ist er auf weniger als 15 Kilo abgemagert.  Er kam sofort ins Tierheim in Ungarn Dieser großwüchsige Hund hat schon einen monatelangen Genesungsweg hinter sich. Eine Darminfektion und eine unbehandelte Herzerkrankung hatten seinen Körper bis aufs letzte ausgemergelt, dank seines unglaublichen Lebenswillens und der unerschöpflichen Fürsorge seines Pflegers ist Felix wieder vollkommen genesen und kann ein vollwertiges Leben führen, wenn auch er die Herztabletten wird weiter nehmen müssen. Er baut langsam wieder Muskulatur auf, sein Appetit, seine Liebe zum Leben und zu Menschen ist grenzenlos, darum suchen wir nun nach dem passenden Zuhause für ihn. Leider ist er futterneidisch, wenn gleich das mit der Vorgeschichte verständlich ist, beeinflusst dies aber auch sein Verhältnis zu anderen Hunden. Vorerst müsste er als Einzelhund gehalten werden, muss aber dringend weiter sozialisiert werden. Felix wartet auf sein Traumherrchen, das ihn geduldig zurück in ein anständiges, glückliches Hundeleben führt, indem es nicht mehr an Liebe, Streicheleinheiten, Medikamenten und Futter mangelt.
kann nach HN kommen, sofern sich Interessenten für ihn finden


KUMA – AKITA - *2016
Kuma ist ein weißer amerikanischer Akita-Rüde, geboren geschätzt ca. Juli 2016. Kuma wiegt ca. 36,5 kg und hat eine Schulterhöhe von ca. 65 cm. Kuma wurde Ende Juli 2017 kastriert.  Kuma3 wurde Juni 2017 auf der Straße gefunden und im Tierheim Heilbronn abgegeben. Er befand sich in einem schlechten Pflegezustand: struppiges Fell (teilweise verfilzte Stellen), sehr strenger Geruch und ein verändertes Hautbild. Nach mehrmaligem Baden mit speziellem Shampoo (worüber er weniger erfreut war - hat es aber brav über sich ergehen lassen!) und regelmäßigem Bürsten hat der junge Rüde ein tolles Akita-Fell bekommen.
Im Tierheim verhält Kuma sich Menschen gegenüber freundlich, aber distanziert. Er fasst recht schnell Vertrauen, wenn man sich ihm öffnet und ihn behutsam führt. Dann zeigt er sich überschwänglich freudig, anhänglich und verschmust. Kuma verträgt sich mit Hündinnen. Im Tierheim teilt er seinen Auslauf mit einer mittelgroßen Mischlingshündin.
Auf Spaziergängen verhält Kuma sich bei den Begegnungen ruhig und abwartend. Beispiel: eine Begegnung mit einem anderen Rüden aus dem Tierheim, der Kuma angeblafft hat. Kuma hat nur mal kurz hin geschaut, kein Piep, kein Wuff, kein Versteifen der Muskeln. Kuma scheint er in seiner eigenen Welt zu sein und einfach nur Eindrücke aufzusaugen. Leckerchen interessieren Kuma nicht, dafür tut er alles für Streicheleinheiten. Wenn die streichelnde Hand plötzlich weg ist, guckt er sofort wo sie denn geblieben ist.
In seinem bisherigen Zuhause hat Kuma nicht allzu viel von der Welt kennen gelernt hat. In einigen Situationen reagiert Kuma sehr unsicher und auch ängstlich: so hat er sich zum Beispiel vor den im Wind wehenden Ästen eines Baumes erschreckt und fand die verschiedenen Böden im Innenbereich des Hundehauses sehr unheimlich....). Aber er lernt schnell: schon nach der kurzen Zeit im Tierheim sind Bäume und kein Problem mehr. Im Tierheim hat er schon das Kommando "Sitz" gelernt.
Kuma lässt sich brav anleinen und geht auch schon spazieren. Er zieht gelegentlich kräftig an der Leine, bleibt aber kurz stehen, wenn man selbst stehen bleibt. Er zeigt auch hier in unbekannten Situationen noch unsicheres und ängstliches Verhalten, hält sich ängstlich gebückt und nach allen Seiten scannend.  Kuma hat ordentlich Power und gibt sich selbstbewußt und distanzlos  in Situationen, die er kennt. Er muss körperlich und geistig ausgelastet werden.  Wir suchen für Kuma ein akita-erfahrenes Zuhause mit viel Zeit und Geduld, bei Sympathie vielleicht als Zweithund zu einer souveränen Hündin (mindestens 4 Jahre alt). Kinder sollten mindestens 12 Jahre alt und hundeerfahren sein.

 

 


                      LILLY *Herder-Mix, *6/1/20014

 

Lilly wurde vom Vermieter zurückgelassen und lebte nun ein Jahr bei den Vermietern, die nun auch ausziehen, so das Lilly ins Tierheim musste.

Lilly zieht anfangs an der Leine, an der Schleppleinen ist sie gut zu führen; sie kann Sitz und Platz und bleibt 4-5h alleine. Die kräftig gebaute Hündin ist lieb zu der größeren Tochter und deren Freunde gewesen, Fremde ließ sie nicht auf das Grundstück und auch an der Leine passt sie auf ihre Manschen auf. Bei Besuch in der Wohnung wurde sie angeleint und durfte später zum Schnuppern hin, Türen kann sie öffnen.

Lilly spielt gerne mit Stock und Ball, was sie auch apportiert und hinlegt, bei Futter ist sie der Meinung dass es ihr gehört und knurrt wenn man in die Nähe kommt. Sie braucht viel Bewegung, gerne sicherlich auch Hundeplatzbesuch und hat Angst vor Gewitter und dem Staubsauger sowie allem was fährt wie Räder und Autos, Anhänger werden auch ab und an gejagt. Sie ist mit Rüden verträglich, Katzen schaut sie interessiert hinterher.


Quincy, Lutz, Wilma, Ares, Aiko, Ludwig stammen aus einer unkontrollierten Vermehrung und wurden bislang ohne große Umwelteinflüsse gehalten
Sie werden alle nur in erfahrene Hände vermittelt
Quincy wurde vermittelt als Zweithund, kann aber leider dort nicht bleiben, da er die Hündin unterdrückt und diese noch nicht einmal spielen Mag weil er sich so in den Vordergrund drängt.
Gerne möchten wir Quincy von dort aus vermitteln, hier die Beschreibung der jetzigen Familie:

Guten Morgen Frau Anders, wie heute morgen schon telefonisch besprochen, hier einige Infos zum Quincy Er ist im Umgang sehr, sehr lieb, altersentsprechend etwas ungestüm . Quincy kann man zurechtweisen, Spielzeug gibt er ab und an sein Fressen darf man, ohne das er blöd wird Er lernt schnell. Er ist jetzt stubenrein und springt auch nicht mehr aus dem Fenster.Die Grundkommandos, wie Sitz , Platz, Bleib, Warte klappen schon recht gut. Leinenführigkeit muss natürlich noch geübt werden, wobei er da auch schon Fortschritte macht. Mittlerweile liebt er auch das Auto fahren und man kann ihn auch schon für  Kurze Zeit im Auto lassen, er schläft dann. Was bei ihm ganz wichtig ist, er hat panische Angst vor Wasser. Am Anfang konnten wir kaum im Regen mit ihm raus. Man braucht nur in die Nähe vom Gartenschlauch zu gehen , dann rennt er panisch ins Haus und versteckt sich im Schlafzimmer. Wir haben eine Mini- Sprühflasche...wenn er nur das Sprühgeräusch hört , verkriecht er sich. Ihn im Haus kurz unbeaufsichtigt anzuleinen anzuleinen, um ihn aus einer gewissen Situation rauszuhalten ist zwecklos, da er innerhalb von Sekunden die Leine durchgebissen hat. Alleine bleiben kann er noch nicht so gut.

Wenn sich unsere Hündin wenigstens ein bisschen wehren würde und sich nicht immer mehr zurückziehen würde, würden wir ihn behalten. Aber unter diesen Umständen können wir leider weder unserer Hündin noch dem Quincy gerecht werden. Darauf hin kam Quincy zurück ins Tierheim.