Cesur lebte bislang tagsüber im Garten, ab dem Nachmittag war er im Haus. Er ist lieb beim Tierarzt, zieht etwas an der Leine und hatte Kontakt zu anderen Hunden und hat mit diesen bis auf wenige Ausnahmen bei Rüden immer gerne gespielt. Cesur ist eher ein vorsichtiger Rüde. Er fährt gerne im Auto mit, ist es gewohnt neben Inlinern Gassi zugehen, spielt gerne und lässt Besuch nach Kennenlernen problemlos ins Haus, Erst jetzt nach der Geburt des Babys hat er angefangen einen leichten Beschützerinstikt zu zeigen. Wasser mag er nicht gerne und Vögel jagt er.

Herdenschutzhunde sind aufgrund ihrer selbstbewussten und eigenständigen Art keine Anfängerhunde, sondern sollten grundsätzlich nur in verantwortungsvolle Hände, zu Leuten, die entsprechend Platz und Ahnung von diesen Hunden haben. Herdenschutzhunde sind faszinierende Hunde, aber sehr eigenwillig und schwierig zu erziehen. Sie sind treu und anhänglich, zeigen jedoch nie den die Art Gehorsam, den bspw. ein gut erzogener Schäferhund zeigt. Man geht mit ihnen eher eine Art Partnerschaft auf gegenseitigem Respekt ein. Wer sich mit den Eigenarten vertraut macht und die gewissen Einschränkungen, die man möglicherweise bei der Haltung eines solchen Hundes in Kauf nehmen muss beachtet, hat einen Freund fürs Leben.