Akai (Mond) wurde in Gundelsheim ausgesetzt aufgefunden und ist ein Kangal-Rüde, ca 2008 geboren. Akai ist bei fremden Personen meist etwas grummelig, von seinen Bezugspersonen lässt er sich aber fast alles gefallen. Nur ein richtiger Kampfschmuser wird er wohl nicht mehr werden. Bei Akai ist der Grundgehorsam vorhanden, und die Leinenführigkeit ist recht gut. Bei Unbekannten lotet er zu Beginn erst mal die Grenzen frisch aus. Daher benötigt Akai einen ruhigen und souveränen Führer, der ihm konsequent seine Grenzen aufweist und klare Ansagen gibt. Fremde Hunde findet Akai meist doof, vor allem wenn sie ihm zu nahe kommen, oder selber dominant sind. Hunde die er kennt, oder die mit Leuten unterwegs sind die er kennt, werden toleriert.  Er ist mit Hündinnen wie auch großen Rüden gut verträglich. Seinen Menschen ist er treu ergeben, sein Futter lässt er sich nicht wegnehmen.  Akai sucht ein eingezäuntes Zuhause, das er bewachen darf, im Tierheim verteidigt er seinen Auslauf, man sollte nicht hinein fassen

Herdenschutzhunde sind aufgrund ihrer selbstbewussten und eigenständigen Art keine Anfängerhunde, sondern sollten grundsätzlich nur in verantwortungsvolle Hände, zu Leuten, die entsprechend Platz und Ahnung von diesen Hunden haben. Herdenschutzhunde sind faszinierende Hunde, aber sehr eigenwillig und schwierig zu erziehen. Sie sind treu und anhänglich, zeigen jedoch nie den die Art Gehorsam, den bspw. ein gut erzogener Schäferhund zeigt. Man geht mit ihnen eher eine Art Partnerschaft auf gegenseitigem Respekt ein. Wer sich mit den Eigenarten vertraut macht und die gewissen Einschränkungen, die man möglicherweise bei der Haltung eines solchen Hundes in Kauf nehmen muss beachtet, hat einen Freund fürs Leben.