Mittlere Hunde

Hunde der mittleren Größe sind hier aufgelistet.


Amy lebte die ersten vier Jahre als Zuchthündin v.a im Freien. Von dort wurde sie Pfingsten 2018 in eine Familie übernommen von wo aus sie wegen Zeitmangel im Juli 2019 bei uns im Tierheim abgegeben wurde.
Die 6-jährige Hündin ist ruhig in der Wohnung, lebhaft im Freien, läuft gut an der Leine und verfügt rassetypisch über einen Jagdtrieb. Joggern und Rädern jagt sie nicht hinterher. Andere Hunde an der Leine interessieren sie nicht. Regen mag Amy nicht und spielen hat sie nie gelernt. Amy fährt gerne im Auto mit und kann halbtags alleine bleiben. Sie ist anhänglich aber laut Vorbesitzerin nicht sehr verschmust. Bei fremden Besuch wurde Amy auf ihren Platz geschickt und musste warten bis der Besuch im Haus war bevor sie schnüffeln durfte. Angst hat sie vor Schlüsseln, Flaschen und dem Staubsauger.
Amy kam im Januar 2020 aus der Vermittlung zurück ins Tierheim. Sie wollte keine Besucher mehr ins Haus lassen, hat zwei Familienmitglieder kräftig in die Wade gezwickt und das Kind gebissen als sie auf dem Sofa mit der Besitzerin lag und das Kind sich davor auf den Boden gesetzt hat. Es hat sich gezeigt, dass Amy dort ohne Regeln gelebt hat. Sie benötigt ganz klare Strukturen, da sie sonst ihre Grenzen austestet. 
Wir suchen für Amy hundeerfahrene Menschen ohne Kinder und Katzen im Haushalt, die sie souverän durch den Alltag führen und ihr klare Regeln vorgeben. Amy kann gut als Einzelhund vermittelt werden ggf. zu einem sehr selbstbewussten Rüden dazu. Es sollte auf jeden Fall die Möglichkeit bestehen, die Hunde beim Füttern und in der Anfangszeit zu trennen.

Anton ist ein Appenzeller Sennenhund Rüde, kastriert und im Oktober 2015 geboren. Menschen gegenüber ist er sehr misstrauisch und ängstlich - typisch Appenzeller. Er benötigt seinen Freiraum, den man respektieren sollte, ansonsten droht die Gefahr, dass er schnappt. Von seiner Bezugsperson lässt er sich auch gerne streicheln. Ist es ihm jedoch nicht geheuer, zeigt er das, teils auch ohne Vorwarnung. Anton liebt es Ball zu spielen, läuft gerne und gut am Fahrrad mit, fährt problemlos Auto mit und verträgt sich mit seinen Artgenossen, an der Leine kann aber schon einmal gemosert werden. Er beherrscht die Grundkommandos und kann auch frei laufen. Alleine bleiben im Haus ist bisher schwierig, aber im Garten für ein paar Stunden kein Problem. Anton sollte räumlich nicht zu sehr eingeschränkt werden. Er braucht ein hundeerfahrenes Herrchen/Frauchen, das ihm Sicherheit gibt, ihm zeigt, welchen Platz er im Rudel hat, konsequente und liebevolle Erziehung und ausreichend körperliche als auch geistige Auslastung. Auch als Zweithund wäre er super geeignet. 
Anton hat die Frau der Familie in die Hand gebissen, daher wird für ihn dringend ein neues Zuhause gesucht. Die Situation ist für die Familie nicht mehr tragbar, da auch Zwillinge im Alter von 20 Monaten mit im Haushalt leben und sie hier ein hohes Risiko für die Kinder sehen. Seit Ende August 2020 ist Anton übergangsweise bei einer Hundetrainerin untergebracht, die mit ihm trainiert. 

Update 23.10.2020:
Anton ist nun seit 6 Wochen bei einer erfahrenen Hundetrainerin im täglichen Training. Die Konsequenz und das tägliche Training zeigt bereits nach der kurzen Zeit Erfolge! Anton hat z.B. gelernt ohne Stress gebürstet zu werden, das Stadttraining hat er super absolviert. Durch das regelmäßige tägliche Training wirkt er deutlich entspannter und zufriedener. Anton hat eine zweite Chance verdient.

Interessenten melden sich bitte per E-Mail bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rasse:               Pinscher Mali Mix

Geschlecht:        Rüde

Alter:                 *09/2018

Größe:               45 cm

Aron kam mit seinen Geschwistern äußerst schüchtern und schrecklich hungrig zu dem Tor einer alten Dame bei unserem Partnertierheim am Plattensee und hofften auf etwas zu essen. Sie waren sehr verängstigt, wurden immer wieder weggejagt und waren kaum sozialisiert.
Aron war der ängstlichste und misstrauischste von allen Geschwistern und es dauerte, bis er sich als verspielter und fröhlicher Hund zeigte. Im ungarischen Tierheim hat er sich toll entwickelt, geht an der Leine spazieren und sucht hin und wieder von sich aus den Kontakt zu Menschen. Wenn er sich erst mal an der Seite seiner Menschen sicher fühlt, akzeptiert er auch unbekannte Dinge.
Für Aron suchen wir hundeerfahrene Menschen, die genügend Zeit aufbringen können den jungen Rüden konsequent zu erziehen und ihm die nötige Sicherheit vermitteln. Aron ist seit dem 10. Juli 2020 bei uns im Tierheim Heilbronn.


Ato kommt aus einer nicht guten Zwingerhaltung. Er ist mit Artgenossen nicht gut verträglich, Gassigehen kann man mit ihm in entspannten Situationen auf Abstand mit einer ruhigen souveränen Hündin. Ato ist lieb und verschmust und liegt nach dem Spazierengehen gerne auf dem Rücken und lässt sich den Bauch streicheln. Allerdings ist er auch sehr ernst und schaut sich Situationen um ihn herum und fremde Menschen aufmerksam an.

Ato hat noch keinen Wesenstest und darf somit aktuell nicht vermittelt werden

Ava ist eine 3 Jahre alte Hundedame. Sie lebte in Bulgarien auf der Straße und gelang über Umwege schließlich Mitte 2019 zu uns ins Tierheim.
Ava war im Oktober 2020 für zwei Wochen vermittelt, wo sie allerdings nicht mehr bleiben konnte, da die dort lebenden Katzen mit ihrer Anwesenheit nicht klar kamen.
Fremden gegenüber reagiert Ava sehr ängstlich und zurückhaltend, geht dabei zu keinem Zeitpunkt vor, sondern zieht sich zurück. Sie benötigt viel Zeit, um mit neuen Menschen vertraut zu werden. Wichtig dabei ist, dass Ava das Tempo vorgibt und nicht gedrängt wird, sie zeigt einem, wann sie für den nächsten Schritt bereit ist. Ist diese erste Phase abgeschlossen ist sie für Streicheleinheiten und Kuscheln bereit, fordert dies regelrecht ein.
Ava ist stubenrein und meldet sich bei Bedarf rechtzeitig. Auf der Pflegestelle hat sie sich schnell in ihrem Körbchen oder auf dem Sofa wohl gefühlt. Lässt man Ava mit ihrem Futter alleine, ist sie eine gute Esserin. Ava geht gerne Gassi und ist dabei eine aktive Läuferin, die intensiv schnüffelt. Die Rituale zum Gassigehen hat sie in kurzer Zeit verinnerlicht, auch wenn das Anlegen des Geschirrs je nach Tagesform mal länger dauern kann. Beim Gassigehen fühlt sie sich an einer längeren Leine am wohlsten, kurz genommen möchte sie nicht werden, auch nicht, wenn sie auf etwas ängstlich reagiert. Ava reagiert auf Umwelteinflüsse, wie Fußgänger, Radfahrer, Autos, Pferde oder spontane Geräusche mit Panik und möchte fliehen. Deshalb sind beim Gassigehen ein Sicherheitsgeschirr und die ständige Aufmerksamkeit des Menschen zwingend erforderlich, da Ava in diesen Situationen auch die entsprechende Power entwickelt. Ist sich Ava der Situation unsicher, z.B. wenn sie nicht versteht, was man von ihr möchte, beginnt sie über den Boden zu kriechen.
Nach dem Gassigehen lässt sie sich inzwischen ohne Probleme das Fell säubern und abtrocknen. Ava kennt die Kommandos „Komm“, „Hier“ und „Nein“, weitere beherrscht sie noch nicht, sie ist aber sehr lernfähig. Im Auto fährt sie ohne Protest mit. Das Alleine bleiben kann mit ihr sicher noch geübt werden. Auf der Pflegestelle zeigt sie sich gegenüber den anderen Tieren (Hund, Katze, Kaninchen) neugierig und freundlich. Fremde Hunde begrüßt sie interessiert und offen. Ihr Jagdtrieb, z.B. bei Begegnungen mit freilaufenden, fremden Katzen, lässt sich gut kontrollieren, Igel interessieren sie kaum.
Wir suchen für Ava ein ruhiges Zuhause bei hundeerfahrenen Menschen ohne kleine Kinder, die ihr genügend Zeit und Geduld einräumen, um das nötige Vertrauen zwischen Hund und Mensch aufbauen zu können, idealerweise mit einem souveränen Rüden, an dem sie sich orientieren könnte. Für die erbrachten Mühen belohnt Ava einen früher oder später durch ihre liebevolle und verschmuste Art.

Balou ist ein aktiver Rüde, der im Alter von 5 Monaten aus Portugal nach Deutschland kam. Gemeinsam mit einer Hündin lebte er in einer Familie und wurde im April 2016 bei uns abgegeben, da er gebissen hatte. Balou hatte eine schlimme Kindheit in Portugal und ließ sich kein Halsband anlegen, das Anfassen der Hinterläufe hat er erst in der Familie nach Eingewöhnung zugelassen. Körperliche Berührungen - um z.B. eine Zecke zu entfernen - lässt er nicht zu, da muss man aufpassen. Seine Ressourcen wie Futter, seinen Ball oder seinen Liegeplatz verteidigt er.
Bei seinen Menschen und Gassigehern ist er lieb, verschmust und sehr innig. In der gemischten Hundegruppe ist er verträglich und liebt es mit anderen Hunden zu spielen. Sobald er ein Spielzeug gefunden hat geht er mit diesem in eine Hütte und passt darauf auf. Fremden Personen gegenüber zeigt sich Balou anfangs etwas zurückhaltend. Am liebsten ist er draußen an der Schleppleine unterwegs, um Feld und Wiese zu erkunden. Er ist sehr gut leinenführig und beherrscht die Grundkommandos. Fährtenarbeit macht Balou großen Spaß, da er gezielt seine Nase einsetzen kann. Eine ruhige kopfmäßige und körperliche Auslastung wäre für ihn ideal. 
Für den hübschen Kerl suchen wir ein einfühlsames Zuhause bei Menschen ohne Kinder, die einen Blick für die Hundesprache haben. Balou braucht klare Strukturen im Alltag und Menschen die auf seine Bedürfnisse und Eigenheiten eingehen und ihm die nötige Zeit schenken, um ein gesundes Vertrauen aufzubauen.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=s_olsGltGxg


Bonnie wurde mit ihren Geschwistern auf einem verlassenen Gelände im Industriegebiet in Ungarn Ende März 2018 gefunden und in unser Partnertierheim am Plattensee gebracht.
Bonnie war die Schüchternste und Größte unter den Geschwistern. Sie braucht viel Zeit und Geduld um sich zu öffnen, Vertrauen zu fassen und an Selbstsicherheit zu gewinnen. Kindern gegenüber zeigte sie sich anfangs offener als mit Erwachsenen.
Für Bonnie suchen wir hundeerfahrene Menschen, die ihr die nötige Zeit der Eingewöhnung geben und danach Schritt für Schritt mit ihr die Welt erkunden und die junge Hündin erziehen. Ein souveräner Ersthund in ihrem neuen Zuhause würde ihr sicher gut tun. Bonnie ist seit Anfang Januar 2019 bei uns im Tierheim.

Bruce kam stark untergewichtig zu uns ins Tierheim. Er lebte lange Zeit in einem kleinen Zwinger und wurde nur ungenügend versorgt. Bislang zeigt er sich freundlich bei den Menschen, die er langsam kennen gelernt hat, alle anderen werden verbellt und dürfen ihn nicht anfassen. Bruce beschützt seine Box; auf andere Hunde reagiert er durchweg unfreundlich.

Rasse:               Mix

Geschlecht:        Rüde

Alter:                 *09/2019

Größe:               50 cm

Bruno kam aus schlechter Haltung in unser Partnertierheim am Plattensee. Der junge Rüde war in der Anfangszeit Menschen gegenüber noch etwas vorsichtig, was sich aber mittlerweile gelegt hat. Er ist alterstypisch sehr verspielt und immer freundlich zu den anderen Hunden. Bei Rüden entscheidet die Sympathie. Bruno geht gerne spazieren und kennt das Laufen an der Leine. Für den aktiven Rüden suchen wir eine Familie, die genügend Zeit aufbringen kann einen jungen Hund zu erziehen und Freude am Besuch einer Hundeschule hat. Bruno ist seit dem 28.11. bei uns im Tierheim Heilbronn.


Bulma wurde abgegeben, da sie den auf sie zukrabbelnden Säugling angegangen hat. Sie kam als zitterndes Nervenbündel ins Tierheim, hippelig und klar war ihr: bei Männern ist Angriff auf jeden Fall die beste Verteidigung und auch bei allen anderen Fremden ist erst einmal Vorsicht geboten. Allerdings konnten wir sie nach nur drei Tagen anleinen, Gassi führen und sie hat sich in den darauf folgenden drei Wochen zu einer tollen, verschmusten Hündin  entwickelt bei den Menschen die sie langsam und ruhig kennen gelernt hat. Sie ist unheimlich aktiv, hat eine sehr gute Nase und muss unbedingt gefordert und gefördert werden. Sie lebte mit einem Rüden zusammen, im Tierheim zeigt sie sich sehr unfreundlich bei anderen Hunden, beim Gassigehen geht sie anständig an denen vorbei wenn der Abstand ~3m beträgt.

Bulma hat noch keinen Wesenstest und darf deshalb nicht vermittelt werden

Cosmo wurde als Junghund aus einem Tierheim in Rumänien adoptiert und wuchs mit einem Kleinkind in einer Familie auf. Anfangs durften man ihn nicht am Hals oder Schwanz anfassen, das hat sich mit der Zeit aber gelegt.
Er ist stubenrein, kann eine Stunde alleine bleiben, hat Angst vor dem Staubsauger, Gewitter und Feuerwerk und kennt das Fahren im Auto. Cosmo ist mit anderen Hunden je nach Sympathie verträglich, in der Wohnung eher ruhig, mag es gestreichelt zu werden ist aber kein ausgeprägter Schmusehund. Cosmo kann "Sitz", "Platz", "Bleib", "Pfote", "High Five", "tot" und akzeptiert, dass die Küche für ihn tabu ist. Autos und Jogger jagt er nicht, da bellt er höchstens einmal hinterher. Nachts schlägt er bei Geräuschen im Haus an. Besucher hat er noch nie in die Wohnung lassen wollen, da würde er auch beißen, deswegen wird er separiert. 
Da Cosmo in letzter Zeit begonnen hat sich nach dem Gassigehen nicht mehr ableinen zu lassen, seine Menschen nicht mehr an den Napf oder an seinem Platz vorbeigehen lässt bzw. in der Wohnung anknurrt suchen sie für Cosmo ein Zuhause bei erfahrenen Menschen, die ihm souverän seinen Platz zuweisen können. 
Interessenten melden sich bei Familie Drabik in Öhringen unter 0173/9940114, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Hündin kam im Oktober 2019 in einem stark vernachlässigten Zustand ins Tierheim. Die Krallen waren so lang und gebogen, dass sie kaum noch laufen konnte, der ganze Hals war rot, offen und sie litt auch unter einem massiven Befall von Hefepilzen. Wenn sie nicht durch Unachtsamkeit auf die Straße und danach mit der Tierrettung ins Tierheim gebracht worden wäre, wäre ihr Zustand niemandem aufgefallen.
Dolly (Ginger) stammt wohl ehemals aus Griechenland, gehörte den Großeltern, die vor 1,5 Jahren verstorben sind und seit dem wurde sie nicht mehr Gassi geführt und trotz der auffallenden Beschwerden der Hündin auch nicht zum Tierarzt gebracht, da sie nicht gerne Auto fährt. Dolly bekam meist die Reste vom Tisch mit Nassfutter zu essen. Andere Hunde und den Umgang mit Kindern kennt sie nicht und im Auto ist sie auch nie mitgefahren.
Dolly hört sehr schlecht, schläft viel, geht aber mittlerweile sehr gerne Gassi und freut sich wenn wir Zeit für sie haben. Sie liebt es zu schnüffeln, liegt gerne in der Sonne und ist eine sehr anspruchslose Hundedame für die unbedingt noch einmal die Sonne aufgehen muss in ihrem Leben.
Dolly ist auf einer Pflegestelle untergebracht zu der wir bei Interesse gerne den Kontakt herstellen.

Als Estelle ins Tierheim Ettlingen kam war sie noch etwas schüchtern aber sehr freundlich. Sie gewöhnte sich schnell ein und wurde aufgeweckter. Inzwischen freut sie sich überschwänglich über alles und jeden. Sie kann sich dann kaum bremsen und wenn es raus geht hat man Mühe ihr ein Geschirr anzulegen. Ein Geschirr sollte sie aber tragen, da sie auch schon rückwärts aus ihrem Halsband geschlüpft ist. 
Im Zwinger zeigt sich Estelle anderen Hunden gegenüber knurrend und bellend. Sobald man draußen ist ändert sich dies aber. Andere Hunde findet sie draußen interessant aber sie hat wohl den Umgang nie richtig gelernt. Da braucht sie noch Hilfe. Sie sollte aber eher als Einzelhund vermittelt werden, wo SIE die Prinzessin sein kann. Das steht ihr am besten. Sie ist leinenführig, achtet beim Laufen auf einen und bleibt immer in der Nähe.
Im Tierheim eingesperrt zu sein ist nichts für sie. Sie ist so gestresst, dass sie sich im Kreis dreht und Decken rupft. Deshalb suchen wir dringend eine Pflegestelle oder besser noch besser eine Endstelle. Unsere vorübergehende Pflegestelle berichtet das Estelle gern alles im Blick hat und überall schauen muss dass sie nix verpasst. Sie will einem gefallen, am besten den ganzen Tag angefasst werden und wenn möglich immer mit dabei sein. Alleine bleiben findet sie nicht so toll. Egal ob in einem Zimmer oder in der ganzen Wohnung, da kratzt sie schnell an Türen. Sie lernt aber sehr schnell und muss einfach endlich ankommen.
Estelle sollte in einen ruhigen, hundeerfahrenen Haushalt ohne Kinder vermittelt werden, wo sie mit Ruhe und Konsequenz noch ein paar Regeln lernt und sich zu dem Traumhund entwickeln kann, den wir in ihr sehen. Interessenten melden sich bitte bei: Tierschutzverein Ettlingen e.V., 76275 Ettlingen, Telefon: 0176/43134528

Jack wurde im März 2019 von seinem Besitzer im Tierheim einfach angebunden bzw. ausgesetzt. Er ist drei Jahre alt und lebte von Welpenalter an bei seinem Besitzer.
Wir haben ihn Jack getauft. Jack war anfangs sehr ängstlich und schreckhaft bei uns und lernte das Laufen an der Leine und Vertrauen in Menschen zu fassen. Er hatte auch Angst vor sich schnell bewegenden Händen. 
Bei Fremden ist er erst einmal misstrauisch und muss sich langsam an diese gewöhnen können. Mit der Hündin Osiris spielt er ausgelassen auf der Wiese solange keine Menschen dabei sind. Sobald wir dazu kommen und Osiris in unsere Nähe möchte reagiert er sehr eifersüchtig und jagt sie mit Beißen in die Beine und den Hals weg. Mit Rüden ist er nicht gut verträglich. Mittlerweile hat sich Jack zu einem selbstbewussten Rüden entwickelt, der gut auf seine Menschen und seinen Auslauf aufpasst und verantwortungsbewusste Halter sucht.

Leo ist ein Hütehund-Mix der im Januar 2016 aus Rumänien zu uns ins Tierheim kam. Über seine Vorgeschichte ist nichts bekannt.
Der mittlerweile 8-jährige Rüde liebt lange Spaziergänge und geht gut an der Leine. Draußen zeigt er ein leichten Jagdtrieb und möchte bei Rehen und Katzen gerne hinterher. Kurze Fahrten mit dem Auto kennt er und ist dabei immer etwas aufgeregt. Das sollte weiterhin mit ihm geübt werden. Im Tierheim teilt er sich seine Box mit einem Rüden und ist mit den anderen Hunden verträglich.
Leo sieht es rassetypisch als seine Aufgabe an, seine Menschen und vermutlich auch sein zuhause zu beschützen. Bei Begegnungen mit Fremden an der Leine, passt er gut auf seinen Gassigeher auf. In Situationen die er schwer einschätzen kann oder beim engen Vorbeigehen an anderen Menschen ist er auch schon nach Vorne gegangen bzw. hat geschnappt. Wenn er erst mal Vertrauen gefasst hat, ist er ein verschmuster und anhänglicher Hund, der mit seinen Menschen durch Dick und Dünn gehen wird. 
Leo hat teils seinen eigenen Kopf, ist aber ausgesprochen arbeitswillig und möchte beschäftigt werden. Für ihn suchen wir hütehunderfahrene Menschen ohne Kinder mit einem ruhigen Zuhause, die bereit sind mit ihm zu arbeiten und ihn rassegerecht auslasten. Der Besuch einer Hundeschule sollte trotz eigener Erfahrungen nicht fehlen.

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